Unser Hattrick: Vielfalt, Respekt & Teamgeist
Die VfB-Stiftung und 46PLUS setzen zum Welt‑Down‑Syndrom‑Tag ein starkes Zeichen für Inklusion
Am 21. März ist Welt‑Down‑Syndrom‑Tag. Weltweit macht der Aktionstag auf die Lebensrealitäten von Menschen mit Down‑Syndrom aufmerksam und setzt ein Zeichen für Teilhabe, Akzeptanz und eine inklusive Gesellschaft. Das Datum ist bewusst gewählt: Es verweist auf den genetischen Ursprung des Down‑Syndroms – die sogenannte Trisomie 21.
Menschen mit Down‑Syndrom bereichern unsere Gesellschaft auf vielfältige Weise. Dennoch stoßen sie im Alltag häufig auf Barrieren – im Bildungssystem, im Arbeitsleben oder im sozialen Miteinander. Der Welt‑Down‑Syndrom‑Tag erinnert daran, wie wichtig es ist, Hürden abzubauen und Inklusion aktiv zu leben.
Gemeinsam gegen Einsamkeit
Das diesjährige internationale Motto lautet „Gemeinsam gegen Einsamkeit“. Einsamkeit betrifft viele Menschen – für Menschen mit Down‑Syndrom und anderen geistigen Behinderungen ist sie jedoch oft besonders präsent. Fehlende Begegnungsmöglichkeiten, Vorurteile oder mangelnde Unterstützung beim Aufbau sozialer Kontakte führen dazu, dass sich Menschen ausgeschlossen fühlen. Die Antwort darauf ist echte Inklusion: Freundschaften, wertschätzende Beziehungen und das Gefühl, selbstverständlich dazuzugehören.
Engagement der VfB‑Stiftung
Der VfB Stuttgart übernimmt mit seiner Stiftung gesellschaftliche Verantwortung. Der Welt‑Down‑Syndrom‑Tag ist daher ein zentrales Anliegen der VfB‑Stiftung „Brustring der Herzen“, die sich seit 2017 mit dem Projekt für inklusive Fußball‑Förderung (PFIFF) für Menschen mit Behinderung engagiert. Ziel ist ein flächendeckendes, inklusives Fußballnetzwerk, in dem Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung gemeinsam Sport treiben.
Unter dem Motto „Unser Hattrick: Vielfalt, Respekt & Teamgeist“ gestalten die VfB‑Stiftung und 46PLUS den gesamten März über eine aufmerksamkeitsstarke Kampagne. 2026 geht sie bereits in ihr drittes Jahr – ein echter Kampagnen‑Hattrick ganz im Sinne der VfB‑Haltung „Zusammen voran“.
VfB‑Präsident Dietmar Allgaier: „Inklusion ist kein Randthema, sondern ein zentraler Wert unserer Gesellschaft. Als VfB wollen wir Verantwortung übernehmen und unsere Reichweite nutzen, um Aufmerksamkeit zu schaffen, Begegnungen zu ermöglichen und Einsamkeit entgegenzuwirken. Vielfalt, Respekt und Teamgeist sind Werte, die wir nicht nur auf dem Platz leben, sondern auch darüber hinaus.“
Unterstützung von den Profis
Auch in diesem Jahr erhält die Kampagne prominente Unterstützung aus der Profimannschaft. Mit Maximilian Mittelstädt und Ermedin Demirović sind zwei VfB‑Profis Teil der Aktion. Komplettiert wird das Team durch die 18‑jährige Norea Reusch, die vom Projektpartner 46PLUS in den diesjährigen „Kader“ berufen wurde. Zusätzlich wird die Kampagne durch den VfB Club Partner AOK Baden‑Württemberg unterstützt, die das Thema Inklusion bereits seit vielen Jahren gemeinsam mit dem VfB begleitet.
Eine Kampagne, die bleibt
Den gesamten März über prägt die Kampagne das Stuttgarter Stadtbild: auf City‑Light‑Plakaten an Straßen und Haltestellen, einem Großflächenplakat in der Königsstraße, einem Videoboard am Cannstatter Carré, Megapostern am sogenannten „Benko‑Loch“ sowie einem knapp 400 Quadratmeter großen Motiv am Rhenus Tower an der Bundesstraße B10.
Nach Ende der Aktion erhalten die Plakate ein zweites Leben: In der Lederschmiede der Caritas werden sie zu individuellen Mäppchen und Taschen weiterverarbeitet und anschließend verkauft. So können Interessierte selbst Teil der Kampagne werden – und mit ihrem Kauf gleichzeitig 46PLUS Down‑Syndrom Stuttgart e.V. sowie die Lederschmiede unterstützen.